Pfarreiratswahl 2017  -  11./12. November


Am 11./12. November 2017 wird in unserer Gemeinde ein neuer Pfarreirat gewählt.

Gem. § 11, Ziff. 3 WO gebe ich den endgültigen Wahlvorschlag bekannt: 

 

  1. Doris Blömer, Eschweg 13, Hausfrau

  2. Michaela Blömer, Josefstr. 6a, Chemielaborantin

  3. Agnes de Boer, Auerhahnweg 2, Erzieherin

  4. Johanna Burwinkel, Friedrichstr. 8, Erzieherin

  5. Renate Dunker, Burwinkelstr. 20, Med. Fachangestellte

  6. Elisabeth Grave, Julius-Mäckel-Str. 15, KiGa-Leiterin

  7. Iris Hinnenkamp-Seeger, Dohlenweg 6, Kinderpflegerin

  8. Jutta Jalvingh, Bussjans Hof 27, Logopädin

  9. Joseph Kenkel, Bussjans Wiese 3, Rentner

  10. Elisabeth Liening, Holdorfer Str. 82, Kfm. Angestellte

  11. Andrea Ostendorf, Holthausstr. 67, Erzieherin

  12. Steffen Preuschoff, Riedenweg 7, Ingenieur

  13. Markus Scheper, von-Galen-Str. 8b, Fachkraft Lagerwirtschaft

  14. Rita kleine Sextro, Am Prengersfeld 18, Sekretärin

  15. Bärbel Windhaus, Am Burgwald 8, Mitarbeiterin im AwH

Für unseren Pfarreirat sind 12 Personen zu wählen. 

 

In der Zeit vom 22.10. – 08.11.2017 können im Pfarrbüro die Briefwahlunterlagen beantragt und ausgehändigt werden [§15 WO].

 

Für den Wahlausschuss:    Johannes Kabon, Pfarrer. 

 


Absenken des Wahlalters


 


Bei der Pfarreiratswahl 2017 haben erstmals Jugendliche ab 14 Jahren das aktive Wahlrecht.

Kinder und Jugendliche wirken wesentlich im Alltag ihrer Pfarreien mit. Sei es als Messdienerinnen und Messdiener, in Jugendverbänden oder bei vielfältigen Aktionsformaten. Ihnen wird an vielen Stellen zugetraut, Aufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen und ein lebendiges Gemeindeleben mitzugestalten.

Sie sollen durch aktives Wahlrecht die Möglichkeit erhalten, ihren sozialen Nahraum - die Pfarrei - nicht nur durch ihr Tun mitzugestalten, sondern auch durch ein legitimiertes Beteiligungsinstrument.

 


Statuten für Pfarreiräte


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Staturen für Pfarreiräte
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Welche Aufgaben hat der Pfarreirat?


Der Pfarreirat "dient dem Aufbau einer lebendigen Pfarrei und der Verwirklichung des Heils- und Weltauftrags der Kirche." (>> Statuen für die Pfarreiräte, S. 4) Gemeinsam mit dem leitenden Pfarrer und dem Pastoralteam hat der Pfarreirat die Aufgabe, "das pastorale Wirken entsprechend den Herausforderungen in der Pfarrei so zu entwickeln und zu gestalten, dass die Kirche in den Lebensräumen und Lebenswelten der Menschen wirksam präsent ist" (S. 5)

Es ist in jeder Pfarrei ein Pfarreirat zu bilden. Innerhalb einer größeren Pfarrei kann der Pfarreirat diese als eine Gemeinschaft von Gemeinden gestalten, etwa indem er "übergeordnete Aufgaben der Pfarrei wahrnimmt und die Vernetzung der Gemeinschaft von Gemeinden ermöglicht und gewährleitstet." Sichergestellt werden muss, dass die Ebene der Gemeinde auf der Ebene der Pfarrei institutionell vertreten ist (S. 5).

Dem Pfarreirat kommen unter anderem folgende Aufgaben zu (siehe S. 5 und 6)

  • Er fördert das Bewusstsein für das gemeinsame Priestertum aller Getauften, etwa durch die Stärkung der Mitverantwortung jedes einzelne Christen.

  • Er ist verantwortlich für die Entwicklung, Umsetzung und/oder Fortschreibung eines lokalen Pastoralplans.

  • Er nimmt die Vielfalt von Einrichtungen, Verbänden und Vereinigungen, Gruppen und Projekten innerhalb der Pfarrei wahr und sorgt für deren Vernetzung.

  • Ebenso sorgt er für die Vernetzung der Pfarrei mit weiteren kirchlichen Orten und Einrichtungen sowie mit Partnern im Sozialraum (zum Beispiel Kommune,  evangelische Kirchengemeinden usw.)

Diese Aufgaben  konkretisieren sich vor allem in folgenden Aspekten (siehe S. 6 und 7)

  1.  Übernahme der Mitverantwortung für eine lebendige Liturgie in der die Verbindung zu den 
     Lebenserfahrungen und -themen der Menschen gelingen kann;

  2.  Erarbeitung bzw. Anpassung von Konzepten für die Sakramentenkatechese mit Kindern,  
     Jugendlichen und Erwachsenen;

  3.  Wahrnehmen der wirtschaftlichen und sozialen Nöte und Sorgen der Menschen und entsprechende  
     Ausrichtung des karitativen Dienstes der Pfarrei;

  4.  Wahrnehmen des Lebensraums Schule und Suche nach geeigneten Formen der Kooperation;

  5.  Entwickeln eines Konzepts für die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei;

  6.  Wecken und Wachhalten von Verantwortung für weltkirchliche Anliegen sowie Nutzbarmachen  
     weltkirchlicher Lernerfahrungen für die eigene Seelsorge;

  7.  Pflege und Vertiefen der ökumenischen Zusammenarbeit mit den christlichen Kirchen;

  8.  Fördern des interreligiösen Dialogs und der Kooperation zwischen den Religionen;

  9.  Vertreten der Anliegen der Menschen in der Öffentlichkeit;

  10.  lokales und weltweites Fördern der Verwirklichung von Frieden, Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung.

Darüber hinaus ist der Pfarreirat zuständig für die Mitwirkung bei der Erstellung des Haushalts- und Stellenplans (mit dem Recht der Erörterung) und die Wahl der Vertreter der Pfarrei für die pastoralen Gremien der mittleren Ebene. Der Pfarreirat stellt mit Blick auf den lokalen Pastoralplan den Bedarf an finanziellen Mitteln in der Pastoral fest, und meldet diesen beim Kirchenvorstand an. Seine Entscheidung über die Verwendung von Erlösen aus von ihm durchgeführten Festen und Aktionen kann vom Kirchenvorstand/ Kirchenausschuss nur aus wichtigem Grund abgelehnt werden.

Der Pfarreirat entscheidet über die Einrichtung von Sachausschüssen, Projektgruppen und Gemeindeausschüssen (§ 11) und regelt die jeweilige Mitgliedschaft. Werden Gemeindeausschüsse gebildet, so bleibt der Pfarreirat in jedem Fall für alle übergeordneten Aufgaben in der Pfarrei unmittelbar zuständig und übernimmt die Vernetzung der Gemeinden und ihrer

Gemeindeausschüsse. Zudem ist dem Pfarreirat vor der Besetzung der Pfarrstelle Gelegenheit zu geben, den Bischof über die Hauptabteilung Seelsorge-Personal des Bischöflichen Generalvikariats über die örtlichen Gegebenheiten und den lokalen Pastoralplan zu unterrichten und zum Besetzungsvorschlag des Bischofs Stellung zu nehmen. (S. 7)